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Die Hochpräzisions-Strahlentherapie, die Radiochirurgie, gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung. Eines der modernsten und präzisesten Geräte zur radiochirurgischen Behandlung ist das CyberKnife, ein robotergestütztes Bestrahlungssystem, dass durch spezielle Bildführung mit submillimeter Genauigkeit viele Tumorarten behandeln kann. Es ist zudem auch das System mit dem höchsten Patientenkomfort, da es keinerlei Fixierung benötigt. Das System passt sich im Gegensatz zu allen anderen Systemen dem Patienten genauestens an.

 
Durch Abgabe hochenergetischer hochfokussierter Strahlen aus vielen wechselnden Einstrahlrichtungen wird eine zerstörerische Wirkung auf die Krebszellen entfaltet. Durch die hohe Präzision des Systems wird das umliegende gesunde Gewebe bestmöglich geschont. Als einziges System weltweit ist es durch spezielle Computersteuerung sogar in der Lage, während der Bestrahlung atmungsbedingte Bewegungen im Körper, zum Beispiel in Lunge und Leber, auszugleichen. Risikoarm und schonend folgt der Roboterkopf der Atmung und platziert die Strahlung exakt im Tumor, so dass dieser punktgenau und effektiv zerstört werden kann.



 
Das Konzept des „virtuellen Messers“ (CyberKnife) erlaubt die Durchführung einer schmerzlosen ambulanten „virtuellen Chirurgie“. Es entstehen keine Komplikationen durch Fixierungen, Narkose oder Operation. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. In vielen Fällen wird in nur einer Sitzung behandelt, jedoch kann die Behandlung auf zwei bis fünf Sitzungen verteilt werden, wenn dies aus therapeutischer Sicht die Effektivität oder die Schonung der kritischen Organe erhöht.

Über 140.000 Patienten wurden weltweit bereits mit dem CyberKnife behandelt, davon 40.000 alleine 2011.